Zum Hauptinhalt springen
Waren Sie schon da?

Kraftorte in Deutschland: Magische, sagenumwobene Plätze

Spüren Sie die Magie besonderer Kraftorte. Wir zeigen sagenumwobene Plätze in Deutschland, die ganz in Ihrer Nähe liegen.

Sie werden als Kraftorte bezeichnet, Plätze, die ideal sind, um neue Energie zu tanken. Denn angeblich liegt hier Magie in der Luft. Jahrhunderte, vielleicht auch Jahrtausende alte Legenden, die sich hier abgespielt haben sollen, und deren Kraft und Magie noch heute spürbar sein sollen.

Wir zeigen Ihnen acht der "magischsten" Plätze in Deutschland. Waren Sie schon einmal da? Haben Sie das Kribbeln gespürt?

Auch spannend: Handlesen: Das bedeuten die Handlinien

8 magische Kraftorte in Deutschland: Diese Plätze sind voller Energie

Von geheimnisvollen Felsen bis zu heiligen Bergen: Diese acht Orte in Deutschland gelten als besonders kraftvoll und sagenumwoben.

(1/8)
Externsteine in Horn-Bad Meinberg
Die Externsteine in Horn-Bad Meinberg werden zahlreich besucht. Foto: Günter Albers/AdobeStock

1. Die Externsteine

Was steckt dahinter?

  • Die fast 40 Meter hohen Sandsteinfelsen sind eine germanische Kultstätte und über 70 Millionen Jahre alt. Der Legende nach stand oben auf dem höchsten Felsturm der Weltenbaum Irminsul, der die Verbindung zwischen Himmel und Erde symbolisiert.

Welche Kraft hat dieser Ort?

  • Die 13 bizarren Felsgiganten sollen eine intensive Erdstrahlung besitzen, die sich angeblich positiv auf die Kreativität auswirkt. Für Heiden, Hexen und Esoteriker eine Art deutsches Stonehenge. Eine Million Menschen ziehen die Steine jährlich in ihren Bann.

Wie kommt man dorthin?

  • Die Felsen finden Sie in der nordrhein-westfälischen Stadt Horn-Bad Meinberg, Kreis Lippe, im östlichen Teil des Teutoburger Waldes.

Blick auf den Untersberg und eine grüne Landschaft
Um den Untersberg ranken sich viele Mythen. Foto: cityreklame/iStock

2. Der Untersberg

Was steckt dahinter?

  • Der Dalai Lama nannte den Untersberg 1992 das „Herzchakra Europas“. Der Berg ist von gigantischen Höhlensystemen durchzogen, die laut mittelalterlichem Glauben von Kobolden bewacht werden, und sogar Zeitreisen soll der Berg möglich machen. In den Wäldern des Berges sollen Riesen und Wildfrauen leben.

Welche Kraft hat dieser Ort?

  • Neben Zeitreisen in der Mittagsscharte, einem bestimmten Gebiet des Berges, soll das Wasser aus den Quellen des „Wunderbergs“, wie er früher genannt wurde, Kraft und Heil bringen.

Wie kommt man dorthin?

  • Der Untersberg ist ein etwa 70 Quadratkilometer großes Bergmassiv am nördlichen Rand der Berchtesgadener Alpen. Er liegt an der Grenze von Bayern und Salzburg (Österreich).

Das Jesusbrünnlein am Fuße des Hörselbergs, symbolisch dargestellt.KI-Hinweis: realistisch wirkendes Bild, das mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt oder wesentlich inhaltlich verändert wurde.
Das Jesusbrünnlein am Großen Hörselberg liegt idyllisch mitten im Wald. Symbolbild, KI-generiert. Foto: Astrowoche.de, KI generiert

3. Das Jesusbrünnlein

Was steckt dahinter?

  • Einer Sage nach hütete einst ein Schäfer bei glühender Hitze seine Herde. Alle Brunnen in der Umgebung waren ausgetrocknet. Da fiel er auf die Knie und flehte den barmherzigen Heiland an. Plötzlich sprudelte aus dem Fels neben ihm ein frischer, kühler Quell, der ihm und den Schafen das Leben rettete.

Welche Kraft hat dieser Ort?

  • Dem Wasser der "Gnadenquelle" wird eine heilkräftige Wirkung nachgesagt. Zudem ist der Brunnen von zahlreichen Heilkräutern umrankt.

Wie kommt man dorthin?

  • Das Brünnlein liegt am Fuße der Hörselberge in Thüringen. Der Weg zum Aufstieg startet am Bahnhof Schönau.

Blick auf das Besucherzentrum Arche Nebra, im Vordergrund eine Darstellung der HimmelsscheibeKI-Hinweis: realistisch wirkendes Bild, das mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugt oder wesentlich inhaltlich verändert wurde.
Die Himmelsscheibe von Nebra ist etwa 3600 Jahre alt. Foto: Collage mit fotograupner/AdobeStock, Mathias Weil/AdobeStock und Astrowoche.de, KI bearbeitet

4. Der Himmelsweg von Nebra

Was steckt dahinter?

Fürsten der Bronzezeit sollen die zwei Kilo schwere Himmelsscheibe geschmiedet haben. 2002 wurde sie auf dem Mittelberg bei Nebra gefunden. Mit Hilfe der Scheibe wurde früher die Sommersonnenwende bestimmt, was für die Ernte wichtig war. Sie diente aber auch als Ritualkalender zur Festlegung der Opfertage.

Welche Kraft hat dieser Ort?

Dem Jenseits ganz nah sein, auf den Spuren der Vorfahren wandern und den Schutz der Götter genießen - die vier Stationen der "Himmelswege" sind eine Zeitreise der ganz besonderen Art.

Wie kommt man dorthin?

An der Steinklöbe 16, 06642 Wangen (Sachsen-Anhalt).

Blick den Hügel und die St. Georg Kirche in Ruhpolding
Der Hügel von Ruhpolding ist ein energetischer Kraftort und ein beliebtes Ausflugsziel, vor allem unter Wanderern. Foto: aloha_17/iStock

5. Der Hügel von Ruhpolding

Was steckt dahinter?

Im 3. Jahrhundert hauste ein Drache im See vor der Stadt. Als er auftauchte, schwang der heilige Georg seine Lanze und tötete das Tier. Noch heute symbolisiert die Kirche St. Georg den gewonnenen Kampf gegen das Böse.

Welche Kraft hat dieser Ort?

Die Kirche auf dem Hügel ist von drei unterschiedlichen Quellen umringt, die den menschlichen Körper wirkungsvoll in der Abwehr von Krankheiten unterstützen.

Wie kommt man dorthin?

Kirchberggasse 9, 83324 Ruhpolding (Bayern).

Im Jahr 1112 begann Hildegard von Bingen im Kloster Disibodenberg ihre religiöse Ausbildung. Foto: Elisabeth Schittenhelm/iStock

6. Die Klosterruine von Disibodenberg

Was steckt dahinter?

Den Namen Disibodenberg verdankt die christliche Stätte Disibodus, der das Kloster um 640 gegründet hat. Hier lebten die Benediktinerinnen und mit ihnen die berühmte Seherin und Heilerin Hildegard von Bingen. Die Ruine hat heute auch Bedeutung als Wallfahrtskirche.

Welche Kraft hat dieser Ort?

Dieser Ort der Mystik ist eine wahre Meditations-Oase und zieht Pilger magisch an. Sie wandern auf dem "Weg der Besinnung" und spüren dem Geist von Hildegard nach.

Wie kommt man dorthin?

Disibodenberger Hof, 55571 Odernheim am Glan (Rheinland-Pfalz).

Der etwa 5000 Jahre alte Gollenstein bei Blieskastel. Foto: hansok/iStock

7. Der Gollenstein bei Blieskastel

Was steckt dahinter?

Die Form lässt es erahnen: Vermutlich handelt es sich hier um einen Fruchtbarkeits- oder Phalluskult, der in der Jungsteinzeit entstand. Für die Bevölkerung der Umgebung war der Stein über Jahrhunderte ein beliebtes Wallfahrtsziel.

Welche Kraft hat dieser Ort?

Der sieben Meter hohe Menhir soll positiven Einfluss auf die Fruchtbarkeit von Menschen, Tieren und Feldern haben.

Wie kommt man dorthin?

Abfahrt Fechingen nehmen und der Beschilderung Richtung Blieskastel (Saarland) folgen.

15 steinzeitliche Gräber sind im Everstorfer Forst zu finden. Eines davon: der "Teufelsbackofen" Foto: Ludovic Debono/iStock

8. Der Everstorfer Forst

Was steckt dahinter?

15 Großsteingräber aus der Jungsteinzeit (vermutlich um 3.000 - 3.500 v. Chr.) finden sich, aufgeteilt in zwei Gruppen, im Everstorfer Forst. Da sich keiner vorstellen konnte, wie die Menschen vor Jahrtausenden diese tonnenschweren Steingräber erbauen konnten, sagte man im Mittelalter, Riesen oder gar der Teufel selbst haben die Gräber geschaffen.

Welche Kraft hat dieser Ort?

Einige Besucher berichten, dass sie schon in der Nähe der Gräber ein Kribbeln spüren würden. Es soll eine undefinierbare Kraft von den Steinen ausgehen.

Wie kommt man dorthin?

Der Everstorfer Forst ist östlich von Grevesmühlen im Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern.

Artikelbild und Social Media: Astrowoche.de, KI generiert